Mobile Techniques and Mobile Markets

Mobile Technologien der Zukunft: Der Projektor im Handy

Smartphones werden immer vielfältiger. Sie sind inzwischen in der Lage Videos und Musik mit hoher Qualität abzuspielen und diese auch aufzunehmen. Würden diese Geräte auch noch eine Beamerfunktion besitzen, so hätte man ein komplettes Kino in der Hosentasche.

Inzwischen sind einige Smartphones mit Beamerfunktion auf dem Markt. Die meisten enthalten DLP-basierende Bausteine des Chipherstellers Texas Instruments. Ein DLP-Baustein ist ein mikromechanischer Baustein, der mit Hilfe einzeln beweglicher Spiegel zur gezielten Lichtlenkung genutzt werden kann. Mithilfe von Mikrospiegelaktoren kann man das Licht so ablenken, dass ein Bild projiziert wird. Viele Geräte liefern bereits eine WXGA-Auflösung von bis zu 1280 x 800 Bildpunkten. Ein großes Potential ist hierbei vor allem bei der Arbeit im Unternehmen zu sehen. Mit den Mini-Beamern lassen sich somit Präsentationen direkt vom Handy abhalten.

 

Doch die Smartphones mit Beamerfunktion haben noch mit einigen Problemen zu kämpfen. Das größte Problem ist das zu helle Umgebungslicht. Herkömmliche Projektoren sind inzwischen hell genug, um auch bei einer starken Zimmerbeleuchtung gut erkennbare Bilder zu liefern. Die kleinen Beamer für die Hosentasche sind davon jedoch noch weit entfernt. Sie liefern nur dann klar erkennbare Bilder, wenn die Umgebung abgedunkelt wird.


Der Strom aus der Luft, Teil 2

Ein Online Podcast zu meinem Blogthema Mobile Techniques and Mobile Markets. Ich stelle darin die verschiedenen Technologien zum kabellosen Aufladen mobiler Geräte vor.


Mobile Technologien der Zukunft: Der Strom aus der Luft

Für den Laptop ein Ladegerät, für die Digitalkamera ein Ladegerät, für den MP3-Player ein Ladegerät und ein Ladegerät für das Handy. Ein jeder User, der viele mobile Geräte besitzt, kennt das Problem mit dem Kabelsalat. Zu nahezu jedem Gerät wird eine andere Ladestation oder ein anderes Ladekabel benötigt. Oftmals unterscheiden sich diese sogar innerhalb einer Produktfamilie eines Herstellers. Beim Transport und Lagerung verknoten sich die Kabel der Netzteile und hat man einmal ein Ladegerät vergessen, so kann man das dazu passende Gerät nicht aufladen. Wie schön wäre es da, wenn man eine kabellose Ladestation hätte, die dem Ganzen ein Ende setzt.

Die Lösung soll hierbei das Aufladen per Induktion sein. Dabei sollen die Geräte einfach auf eine bestimmte Fläche gelegt werden, auf jener sich der Akku aufladen soll. Zwei Hersteller, Powermat und Qualcomm, haben sich diesem Thema angenommen und bereits erste marktreife Technologien geschaffen, die sich in ihrem Ansatz jedoch deutlich unterscheiden.

Das US-Unternehmen Powermat ermöglicht ein drahtloses Aufladen von Smartphones, MP3-Playern, Navigationsgeräten, portablen Spielekonsolen und anderen Geräten. Legt ein Benutzer eines dieser Geräte auf die stationäre oder zusammenfaltbare und tragbare Matte, so beginnt der Ladevorgang. Powermat verkauft diese Ladematten direkt an den Endkunden. Mittels Adapter oder Schutzhüllen mit integrierten Magnetspulen lässt sich damit eine große Menge von Endgeräten für das Laden per Induktion nachrüsten. Dies soll jedoch nur eine Übergangslösung sein, bis diese Technik zum Aufladen zu einem Standard bei neuen Endgeräten geworden ist. Aus diesem Grund arbeitet die Firma an Akkus, die diese Ladetechnologie bereits integriert haben. Bis zu drei unterstützte Geräte können mittels Powermat gleichzeitig aufgeladen werden. Für User, die viel unterwegs sind, bietet sich die mobile Ladestation an. Sie besitzt einen eigenen Akku und kann mobile Geräte bis zu viermal laden, bevor sie selbst wieder an die Steckdose muss.

 

Qualmcomm ist ein Chiphersteller, der bisher vor allem Kernkomponenten für eine große Menge von Smartphones lieferte. Deren Technologie für ein Universal-Ladegerät hört auf den Namen eZone. Sie soll an die Hersteller von mobilen Geräten und nicht an den Endkunden verkauft werden. Der Nachteil hierbei ist, dass die Technik in Form einer Ladematte, im Endgerät integriert sein muss. Laut dem Hersteller arbeitet das eZone-Ladegerät im Gegensatz zur Konkurrenz nicht mit rein induktiver Kopplung, da bei dieser Technik die zu ladenden Geräte präzise ausgerichtet auf der Ladestation liegen müssen. Eine komplizierte Ladeelektronik kommuniziert per RFID-Chip mit den eZone fähigen Endgeräten über die benötigte Ladespannung und hat darüber hinaus die Aufgabe dafür zu sorgen, dass mehrere Geräte zum selben Zeitpunkt geladen werden können. Nach dem Beenden der Ladung wird automatisch auf eine Erhaltungsladung umgeschaltet. Auf dem Mobile World Congress in Barcelona funktionierte dieses Prinzip tatsächlich. Mobile Geräte konnten beim Ladevorgang  wirklich willkürlich auf der Ladefläche liegen. Weitere Vorteile von eZone liegen auf der Hand. Zum einen müssen den Geräten keine festen Zonen zugewiesen werden. Selbst wenn zwei Handys aufeinander liegen, können beide problemlos geladen werden. Weil Qualmcomm auf Magneten verzichtet, um die zu ladenden Geräte in die richtige Position zu bringen, lassen sich z.B. Kreditkarten in der Nähe der  Ladefläche ablegen.

 

 Ein typischer Einsatzort dieser Technik könnte in Zukunft das Auto sein. In einem denkbaren  Anwendungsfall wäre dabei eine Ladematte in die Mittelkonsole des Autos integriert. Legt ein Benutzer nun ein eZone fähiges Endgerät in deren Umgebung ab, so wird der Akku automatisch aufgeladen, egal ob sich Magnetkarten oder metallische Gegenstände im Umfeld befinden.

Viele Hersteller haben bisher behauptet in Handys sei kein Platz für Magnetspulen. Powermat und Qualmcomm haben es dennoch geschafft zahlreiche Geräte für ihre Ladestationen umzubauen. Diese Behauptung wird nun also nicht mehr akzeptiert. Der Smartphone-Hersteller Palm ist der erste Hersteller, der sein neuestes Mobiltelefon, den Palm Pre, mit einem drahtlosen Ladegerät ausliefert. Doch bereits hier wird deutlich dass ein Ende des Durcheinander beim Aufladen noch weit entfernt ist. Denn auf dieser Ladestation kann nur der Palm Pre aufgeladen werden. Bisher fehlt ein einheitlicher Standard für das drahtlose Aufladen von Akkus, damit die Geräte verschiedenster Hersteller miteinander kompatibel werden. Es existiert zwar ein „Wireless Power Consortium“, bei dem unter anderem Firmen wie Logitech,  Philips und Texas Instruments beteiligt sind. Bis aber ein einheitlicher Standard ausgehandelt ist, wird es noch einige Tage dauern. Es ergibt sich damit ein schwerwiegender Teufelskreis. Bauen die Hersteller die Technik für das schnurlose Aufladen bereits jetzt in ihre Geräte ein, so steigen die Kosten und damit sinken die Verkaufszahlen, weil kaum jemand entsprechende Aufladematten besitzt. Solange es aber nur wenige für das kabellose Aufladen geeignete Endgeräte gibt, wird kaum ein Benutzer die Geräte von Powermat oder Quallcomm zum Preis von teilweise über 100 Dollar kaufen.

Weitere Informationen gibt es unter www.powermateu.com und unter www.quallcomm.com.

 

   


Der Strom aus der Luft, Teil 1

Ein Online Podcast zu meinem Blogthema Mobile Techniques and Mobile Markets. Ich stelle darin die verschiedenen Technologien zum kabellosen Aufladen mobiler Geräte vor.


Mobile Technologien der Zukunft: Flash und Air

Adobe Flash ist eine proprietäre integrierte Entwicklungsumgebung von Adobe Systems zur Erstellung multimedialer, interaktiver Inhalte, den so genannten Flash-Filmen.

Nahezu 98 Prozent der Web Nutzer haben den Flash-Client von Adobe auf ihrem PC oder Notebook installiert. Überraschend ist dies nicht, denn ohne diese Technologie lässt sich Multimedia im Internet kaum erleben, handelt es sich um Flash-Videos wie zum Beispiel auf Youtube oder um Flash-Spiele.

Im Rahmen des Open Screen Projektes soll die Version 10.1 bald auch für die mobilen Geräte verfügbar sein. Unter anderem sind Varianten für die Betriebssysteme Android, Windows Mobile, Symbian oder die mobile Linux-Variante LiMo geplant. User von iPhone, iPod und iPad werden jedoch vorraussichtlich auf Flash verzichten müssen, da sich Apple auf mobilen Geräten Adobe’s Technologie vollkommen verweigert.

Flash lässt sich nicht nur online für Dienste nutzen. Immer mehr Entwickler nutzen die AIR-Technologie (AIR ist die Abkürzung für Adobe Integrated Runtime) von Adobe, um Programme zu erstellen. Jene Programme sind in Flash programmiert, lassen sich aber ohne Zugriff auf das Internet nutzen. Ist eine App einmal für AIR geschrieben, läuft sie auf jeder AIR-Installation, egal ob das Smartphone mit Windows, Linux oder Symbian arbeitet.

Mithilfe der Adobe AIR API können Entwickler dann folgende Funktionen einbauen:


- Zugriff auf das Dateisystem
- Verwendung von SQLite-Datenbanken
- TCP/IP-Verbindungen aufbauen
- Nutzung von Binary Sockets
- Verschieben (Drag and Drop)
- Kopieren und Einfügen
- Assoziieren von Dateitypen mit einer AIR-Anwendung


In diesem Jahr soll AIR 2.0 erscheinen. Neue Funktionen sind unter anderem:


- Verbesserung der Barrierefreiheit
- Unterstützung von Multi-Touch-Geräten
- Verringerung der CPU-/RAM-Auslastung
- Direkte Kommunikation mit Audio-Geräten
- Bessere Dateiverwaltung („File Promises“)
- Tiefere Integration auf Systemebene

 


Mobile Technologien der Zukunft: LTE

Der Begriff 3G steht für Technologien des mobilen Internetzugriff, wie UMTS oder HSDPA. 3G bietet nach aktuellem Stand bereits Geschwindigkeiten bis zu 14 Mbit/s im Download. Die nächste Stufe HSPA+ soll Downstream-Geschwindigkeiten von 28-84 Mbit/s ermöglichen. Doch dies ist kein Vergleich zur Nachfolgetechnologie LTE (Long Term Evolution), die als UMTS-Nachfolger eingesetzt werden soll und oftmals als 4G bezeichnet wird.

LTE soll beim Surfen in der ersten Ausbaustufe Geschwindigkeiten von bis zu 100 Mbit/s im Download und bis zu 50 Mbit/s im Upload bieten. Damit wird LTE Geschwindigkeiten weit über den derzeitig gängigen DSL- Anschlüssen erreichen. Ebenfalls erfreulich sind die geringen Latenzzeiten bei LTE von rund 10 Millisekunden.  Sie erlauben den Einsatz von Voice-over-IP und Videotelefonie über das Internetprotokoll. Darüber hinaus ermöglichen sie zeitkritische Anwendungen,  wie zum Beispiel das Online-Spielen. LTE wird damit zu einer ernsten Alternative zum Internetanschluss per DSL oder Kabel, die UMTS aufgrund der geringeren Geschwindigkeiten und schlechten Latenzzeiten von meist über 100 Millisekunden nie war. Es lassen sich damit auch Gebiete versorgen, die bisher nur schlecht mit Breitband versorgt wurden, da keine Kabel im Boden benötigt werden. Long Term Evolution hat gegenüber der alternativen Technologie WiMAX den Vorteil, dass es den Mobilfunkanbietern eine kostengünstige Migration von UMTS über HSDPA und HSUPA zu LTE ermöglicht. Den Mobilfunkanbietern wird es damit möglich kostengünstig schnelle Datendienste anzubieten, die das mobile Internet rapide zum Massenmarkt machen werden.

In Stockholm  und Oslo wurden im Dezember 2009 von TeliaSonera  die ersten LTE-Netzwerke für den kommerziellen Betrieb erfolgreich in Betrieb genommen. Innerhalb dieses Jahres soll dieser Betrieb auf die 25 größten schwedischen und norwegischen Städte ausgebaut werden. In Deutschland wird es bis zum kommerziellen Betrieb von LTE noch dauern. Eine Anfrage bei Vodafone, dem Anbieter mit dem hierzulande am besten ausgebauten UMTS-Netz ergab, dass  der Ausbau noch dieses Jahr beginnen wird und damit auch in Deutschland Geschwindigkeiten des mobilen Internets, über denen von DSL und Kabel, möglich werden.

Im ersten Video wird noch einmal kurz und verständlich erklärt was man unter LTE versteht. Das zweite Video veranschaulicht bildlich die Vorzüge, welche wir von dieser neuen Technologie erwarten können.

Zum Abschluss noch ein Link zum Podcast des Deutschlandradios. Hier werden die Unterschiede zur bisherigen UMTS-Technik erklärt:

http://www.dradio.de/dlf/sendungen/computer/1129539/


Neues Blogthema: Mobile Techniken und mobiler Markt

Da sich das Thema meines Blogs zur Vorlesung “Innovative Marketing Methoden” geändert hat, werde ich nun über mobile Techniken und den mobilen Markt berichten. Meine nächsten Einträge werden sich dabei hauptsächlich mit mobilen Technologien beschäftigen, mit denen wir in naher Zukunft wohl öfters zu tun haben und die  wahrscheinlich zum Standard bei Handys und Smartphones gehören werden.

Früher war es nahezu unvorstellbar, dass ein Mobiltelefon eines Tages einen Farbbildschirm haben wird. An mobiles Surfen per Mobiltelefon war gar nicht erst zu denken. In der heutigen Zeit des IPhone ist dagegen die Nutzung des mobilen Internets allgegenwärtig und sie nimmt in einem unglaublich rasanten Tempo zu.

Inzwischen bringen Smartphones ausreichend Rechenleistung und passende Software mit, damit man z.B. Flash wie auf einem vollwertigen Rechner nutzen kann. Die Geschwindigkeit beim Surfen wird sich dank Techniken wie LTE (Long Term Evolution) noch weiter steigern. Es existieren bereits auch vielversprechende Lösungen, um mobile Geräte ohne Kabel aufzuladen. Sie haben sich jedoch noch nicht durchgesetzt.


Offizielle Twitter-App für Android 2.1 steht ab sofort zum Download bereit

Die seit mitte April von Twitter-Chef Evan Williams im Rahmen der Chirp-Konferenz angekündigte, offizielle Twitter-Anwendung für Android-Smartphones steht ab sofort über den Android Market kostenlos zum Download bereit. In bälde plant Google den Quellcode dieser Anwendung zu veröffentlichen.

Die offizielle Twitter App erlaubt es mobilen Usern die beliebten Kurznachrichten auf der Microblogging-Plattform Twitter zu publizieren. Darüber hinaus ist es mit dieser Anwendung möglich Fotos und Links über einen sogenannten “Share”-Button zu veröffentlichen. Die beliebte Quickcontact Bar von Android wird ebenfalls unterstützt. Ein weiteres Feature ist das Einsehen von Standorten, von denen bestimmte Kurznachrichten veröffentlicht wurden.

    

Im Android Market sind die User von dieser App jedoch noch nicht vollkommen überzeugt, da kostenpflichtige Applikationen wie Twidroid Pro von “zimmermann & marban” eindeutig mehr Funktionen bieten. Aber auch wenn die offizielle App noch durchaus Verbesserungspotential bietet ist es löblich, dass Twitter selbst eine kostenlose Software als Alternative zur Verfügung stellt.

In folgendem Video werden einige Features der offiziellen Twitter App vorgestellt:


Einführung in Twitter

Meine ersten Blog Einträge werden sich vor allem mit den verschiedensten Varianten  beschäftigen, mit denen die Nutzer mobiler Geräte Einträge auf Twitter an nahezu jedem Ort der Welt veröffentlichen können.

 

Der Dienst Twitter wurde im Jahr 2006 der Öffentlichkeit vorgestellt und ist eine Plattform für das Publizieren von Kurznachrichten. Sie gilt allgemein als die beliebteste Anwendung von Microblogging. Oftmals wird Twitter auch als soziales Netzwerk oder auch als öffentlich einsehbares Tagebuch bezeichnet. Was es genau mit Twitter auf sich hat und welche Möglichkeiten Twitter den Benutzern bietet zeigt das folgende Video:



 



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